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Japanisches Geißblatt Unkraut: Wie man Geißblatt im Garten kontrolliert

White Japanese Honeysuckle Weed

Das einheimische Geißblatt ist eine Kletterpflanze, die im Frühjahr mit wunderschönen, duftenden Blüten bedeckt ist. Ihre nahen Verwandten, das Japanische Geißblatt (Lonicera japonica), sind invasive Unkräuter, die sich in Ihrem Garten breit machen und die Umwelt schädigen können. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie das einheimische Geißblatt von der exotischen Art unterscheiden können und wie Sie das Unkraut bekämpfen können.

Japanisches Geißblatt – Informationen zum Unkraut

Das Japanische Geißblatt wurde 1806 als Bodendecker in den USA eingeführt. Vögel liebten es und verbreiteten die Ranken, indem sie die Samen fraßen und sie in andere Gebiete transportierten. In den frühen 1900er Jahren war klar, dass sich die Rebe sowohl auf offenen Feldern als auch in Wäldern stark ausbreiten und einheimische Arten verdrängen konnte. Frostige Wintertemperaturen halten die Reben in kalten, nördlichen Klimazonen in Schach, aber in den südlichen und mittelwestlichen Staaten ist die Bekämpfung des Geißblattes ein ständiges Problem.

Das Japanische Geißblatt lässt sich relativ leicht von den einheimischen Arten unterscheiden. So sind die meisten einheimischen Geißblätter am Stängel miteinander verwachsen, so dass sie ein einziges Blatt bilden. Die Blätter sind normalerweise auf der Oberseite mittelgrün und haben auf der Unterseite einen bläulich-grünen Farbton. Die Blätter des japanischen Geißblattes sind getrennt, wachsen gegenüberliegend am Stängel und sind durchgehend dunkelgrün.

Außerdem sind die Stängel der einheimischen Arten fest, während die japanischen Geißblätter hohle Stängel haben. Auch die Farbe der Beeren ist unterschiedlich: Das Japanische Geißblatt hat violett-schwarze Beeren, während die meisten anderen Geißblattarten rötlich-orangefarbene Beeren haben.

Ist Geißblatt ein Unkraut?

In vielen Fällen liegt es im Auge des Betrachters, ob eine Pflanze ein Unkraut ist oder nicht, aber das Japanische Geißblatt wird immer als Unkraut betrachtet, insbesondere in milden Klimazonen. In Connecticut, Massachusetts, New Hampshire und Vermont gilt das Japanische Geißblatt als schädliches Unkraut. In Georgia gehört es zu den zehn wichtigsten invasiven Pflanzen und in Florida zu den invasiven Pflanzen der Kategorie 1. In Kentucky, Tennessee und South Carolina wird es als ernsthafte invasive Bedrohung eingestuft.

Auf der Grundlage von Pflanzenerhebungen sind diese Kennzeichnungen mit Beschränkungen verbunden, die die Einfuhr oder den Verkauf der Pflanze oder ihrer Samen illegal machen. Dort, wo sie legal ist, sollte man sie dennoch meiden. Im Garten kann das Japanische Geißblatt Ihre Pflanzen, Rasenflächen, Bäume, Zäune und alles andere, was sich ihm in den Weg stellt, überwuchern.

Wie man Geißblatt bekämpft

Wenn Sie nur wenige Rebstöcke haben, schneiden Sie sie im Spätsommer auf Bodenhöhe ab und behandeln Sie die abgeschnittenen Enden mit unverdünntem Glyphosatkonzentrat. Das unverdünnte Konzentrat enthält in der Regel 41 oder 53,8 Prozent Glyphosat. Der zu verwendende Prozentsatz sollte auf dem Etikett angegeben sein.

Wenn Sie einen großen Bestand an Geißblatt haben, mähen oder jäten Sie die Reben so nah am Boden wie möglich. Lassen Sie sie wieder austreiben und besprühen Sie dann die Triebe mit einer 5 %igen Glyphosatlösung. Sie können die Lösung herstellen, indem Sie 4 Unzen des Konzentrats in 1 Gallone Wasser mischen. Sprühen Sie vorsichtig an einem windstillen Tag, denn das Spray tötet jede Pflanze, die es berührt.

Das Ausgraben oder Ausreißen der Reben von Hand ist zwar zeitaufwändig, aber die beste Lösung für diejenigen, die eine chemische Bekämpfung vermeiden wollen. Chemische Mittel sollten nur als letzter Ausweg eingesetzt werden, da organische Methoden viel umweltfreundlicher sind.

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