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Was ist die Indische Pfeifenpflanze – Erfahren Sie mehr über den Indischen Pfeifenpilz

White Indian Pipe Plant

Was ist die Indische Pfeife? Diese faszinierende Pflanze (Monotropa uniflora) ist definitiv eines der seltsamen Wunder der Natur. Da sie kein Chlorophyll besitzt und nicht auf Photosynthese angewiesen ist, kann diese gespenstische weiße Pflanze auch in den dunkelsten Wäldern wachsen.

Viele Menschen bezeichnen diese seltsame Pflanze als Indischen Pfeifenpilz, aber sie ist gar kein Pilz – sie sieht nur so aus. In Wirklichkeit handelt es sich um eine blühende Pflanze, und ob Sie es glauben oder nicht, sie gehört zur Familie der Heidelbeeren. Lesen Sie weiter, um mehr über Indianerpfeifen zu erfahren.

Informationen zur Indianerpfeife

Jede Indianerpfeifenpflanze besteht aus einem 7,5 bis 23 cm langen Stängel, der zwischen 3 und 9 Zoll lang ist. Obwohl Sie vielleicht kleine Schuppen sehen, sind keine Blätter erforderlich, da die Pflanze keine Photosynthese betreibt.

Die weiße oder rosa-weiße, glockenförmige Blüte, die irgendwann zwischen dem späten Frühjahr und dem Herbst erscheint, wird von kleinen Hummeln bestäubt. Sobald die Blüte bestäubt ist, bildet die “Glocke” eine Samenkapsel, die schließlich winzige Samen in den Wind freigibt.

Aus offensichtlichen Gründen ist die Indianerpfeife auch als “Geisterpflanze” – oder manchmal auch als “Leichenpflanze” – bekannt. Obwohl es keinen Indianerpfeifenpilz gibt, ist die Indianerpfeife eine parasitäre Pflanze, die überlebt, indem sie sich Nährstoffe von bestimmten Pilzen, Bäumen und verrottendem Pflanzenmaterial leiht. Dieser komplizierte, für beide Seiten vorteilhafte Prozess ermöglicht das Überleben der Pflanze.

Wo wächst die Indische Pfeife?

Die Indische Pfeife wächst in dunklen, schattigen Wäldern mit nährstoffreichem, feuchtem Boden und reichlich verrottenden Blättern und anderem Pflanzenmaterial. Man findet sie häufig in der Nähe toter Baumstümpfe. Auch in der Nähe von Buchen, die ebenfalls feuchte, kühle Böden bevorzugen, ist die Indische Pfeife häufig zu finden.

Die Pflanze wächst in den meisten gemäßigten Regionen der Vereinigten Staaten und ist auch in den nördlichen Teilen Südamerikas zu finden.

Verwendung der Indianerpfeifenpflanze

Die Indianerpfeife spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, also pflücken Sie sie bitte nicht. (Sie wird schnell schwarz, es hat also wirklich keinen Sinn.)

Möglicherweise besaß die Pflanze einst medizinische Eigenschaften. Die amerikanischen Ureinwohner verwendeten den Saft zur Behandlung von Augeninfektionen und anderen Beschwerden.

Angeblich ist die Indianerpfeifenpflanze essbar und schmeckt ähnlich wie Spargel. Der Verzehr der Pflanze wird jedoch nicht empfohlen, da sie leicht giftig sein kann.

Obwohl die Pflanze interessant ist, sollte man sie am besten in ihrer natürlichen Umgebung genießen. Bringen Sie eine Kamera mit, um diese geisterhafte, leuchtende Pflanze einzufangen!

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