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Was ist ein Waldgarten – Erfahren Sie mehr über essbare Waldgarten-Pflanzen

Strawberry Plant

Ein gut geplanter Waldgarten bietet nicht nur Nahrung, sondern zieht auch Bestäuber an und schafft Lebensräume für Wildtiere. Lesen Sie weiter, um die Grundlagen des Anlegens eines essbaren Waldgartens zu erfahren.

Über Waldgärten

Was ist ein Waldgarten? Ein Waldgarten ist nicht wirklich ein Wald, und er ist auch kein Obst- oder Gemüsegarten. Vielmehr handelt es sich bei einem Waldgarten um eine Bepflanzungsmethode, die sich die vorteilhaften Beziehungen zwischen den Pflanzen zunutze macht, ähnlich wie in einem Ökosystem im Wald. Das Ergebnis ist ein schöner, sehr produktiver Garten, der nicht viel Platz benötigt.

Ein einfacher essbarer Waldgarten besteht aus drei Schichten: Bodendecker, Sträucher und Bäume. Sie können aber auch einen komplexeren Waldgarten anlegen, der aus bis zu sieben Schichten besteht, beginnend mit essbaren Wurzeln und Bodendeckern, gefolgt von Kräutern, Sträuchern, Weinreben und kleinen und großen Bäumen.

Wie man einen essbaren Waldgarten anlegt

Das Anlegen eines essbaren Waldgartens beginnt mit der Auswahl der Pflanzen. Hier sind einige geeignete essbare Waldpflanzen, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

Wurzeln: Für diese Schicht eignen sich eine Reihe von Pflanzen, die leicht zu ziehen sind, wie Kartoffeln, Zwiebeln, Rüben und Knoblauch. Viele Experten raten von Pastinaken oder Karotten ab, da diese die Wurzeln anderer Pflanzen stören. Einige Pflanzen, wie die wilde Yamswurzel, sind sowohl als Wurzelpflanze als auch als Ranke geeignet.

Bodendecker: Niedrig wachsende, essbare Waldgartenpflanzen helfen, Unkraut in Schach zu halten, und bieten eine gute Möglichkeit, Flächen zu nutzen, die sonst ungenutzt bleiben würden. Zu den Bodendeckern gehören essbare Pflanzen wie Erdbeeren, Klee, Beinwell und Kapuzinerkresse. Auch Zierpflanzen wie Ajuga, Kriechender Thymian oder Kriechender Phlox können gepflanzt werden.

Weinreben: Weinreben sind nicht erforderlich und sollten sparsam eingesetzt werden. Seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie Pflanzen, die invasiv werden können, wie z. B. englischer Efeu, japanische oder chinesische Glyzinien und viele Arten von Geißblatt und Morgenlatte. Entscheiden Sie sich stattdessen für gut erzogene, nahrungsproduzierende Reben wie Kiwi, Weintrauben oder Hopfen.

Kräuter: Wenn Sie traditionelle Küchenkräuter anpflanzen möchten, sollten Sie sich für solche entscheiden, die Schatten vertragen. Hier ein paar Beispiele:

Zu den Kräutern, die leichten Schatten vertragen, gehören Fenchel, Kamille, Dill oder Koriander. Informieren Sie sich über den Status der Pflanze in Ihrer Region, da einige Kräuter invasiv werden können. Hüten Sie sich vor Minze oder Zitronenmelisse, die fast immer sehr aggressiv sind.

Sträucher: Es gibt Dutzende von Sträuchern, die sich für einen essbaren Waldgarten eignen, darunter Heidelbeeren, Lorbeeren und Elsbeeren. Einige Sträucher sind für den Schatten geeignet, während andere zumindest ein paar Stunden Sonnenlicht benötigen, also pflanzen Sie entsprechend.

Kurze Bäume: Wenn Ihr Waldgarten klein ist, können kurze Bäume eine ausreichende Überdachung bieten, ohne dass große oder hohe Bäume gepflanzt werden müssen, die viel Platz beanspruchen. Zu dieser Schicht könnten Obstbäume wie Pfirsiche, Aprikosen oder Nektarinen oder Nussbäume wie Mandeln oder Haselnüsse gehören. Auch hier sollten Sie das verfügbare Sonnenlicht berücksichtigen.

Größere Bäume : Großwüchsige Obst- und/oder Nussbäume eignen sich auch gut für die höchste Schicht in Ihrem Waldgarten. Berücksichtigen Sie die Größe des Baumes und achten Sie darauf, nicht zu dicht zu pflanzen, da Sie sonst riskieren, dass das Sonnenlicht die unteren Schichten nicht mehr erreicht.

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